...woher weißt Du das?...
Ich habe mein Englisch beim Studieren, Reisen und Arbeiten im Ausland erworben und habe auch hier in Deutschland viel mit Englisch zu tun.
Während meines Studiums ging ich nach Schweden, setzte dort mein Studium fort und beendete es dort auch. Ich war dann, nach einem deutschen Vordiplom in Forstwissenschaft und einem Master of Science in Rural Development quasi ausgebildete Entwicklungshelferin auf dem Gebiet der Regionalentwicklung. Das führte mich nach Afrika, speziell nach Namibia und Kenia, wo ich in sehr entlegenen Gegenden wiederum mit anderen Sprachen in Berührung kam. Projekte im Sinne von Regionalentwicklung habe ich dann aber auch in Deutschland betreut - sozusagen Entwicklungshilfe hier in Deutschland.
Wirklich GUT kann ich aber nur Englisch sprechen, neben Deutsch natürlich. Schwedisch, Swahili und andere Sprachen würde ich nicht in nüchternem Zustand nutzen wollen. :-)
Die Friedrichshainer Chronik schrieb kürzlich einen Artikel über mich. Da er sich so angenehm liest, will ich ihn hier nicht vorenthalten:
So im Vorbeigehen Sachen zu erledigen, das ist nicht ihre Welt. Auch wenn Sie ihren Unterricht unter dem leichtfüßigen Motto »English to go« anpreist, scheint das mehr Werbeslogan denn Firmenphilosophie zu sein.
Das mag an Doreen Büschels Erdverbundenheit liegen, daran, daß sie in einem Dörfchen mitten im Wald bei Dresden aufgewachsen ist. Jedenfalls faszinierte sie die Natur so stark, daß sie später Forstwissenschaften studierte, mit allem Drum und Dran, Motorsägenschein zum Baumfällen inklusive. Nach zwei Jahren setzte sie ihr Studium in Schweden fort, beendete es erfolgreich mit einem Master, arbeitete anschließend als Entwicklungshelferin in Namibia und Kenia beispielsweise an einem Projekt für Ökotourismus. Zurück in Deutschland, bot sich der Spezialistin für Regionalentwicklung jedoch keine langfristige berufliche Perspektive. Und nach dem Staatsdienst in der Forstwirtschaft, wo man zudem auch noch auf die Jagd gehen und Tiere abknallen muß, stand ihr auch nicht der Sinn.
Also besann sie sich auf eine andere Qualifikation und Stärke – ihre Fremdsprachenkenntnisse. »Englisch ist mir durch meine Arbeit zur zweiten Muttersprache geworden«, erzählt Doreen Büschel. »An der Uni im nordschwedischen Umeå habe ich zuerst gedacht, das bricht mir das Genick, dann lernte ich die Sprache fast wie ein Kind, ohne Wörterbuch, nur durch Sprechen und Zuhören. Schließlich ging es mir in Fleisch und Blut über, ich dachte und träumte sogar in Englisch.«
Diese Lebenserfahrung praktiziert die muntere 33jährige auch in ihrer kleinen Sprachschule der etwas anderen Art: Lernen nicht nach starrem Plan und strenger Didaktik, sondern mehr aus dem Gefühl, aus dem Bauch heraus. Natürlich nicht im Schlaf, so en passant, sondern durchaus mit Anstrengung, mit viel sprechen, schreiben, üben, Hausaufgaben. Dabei schneidert Doreen Büschel jedem Schüler den Unterricht nach eigenen Wünschen auf den Leib. So gibt es Gruppenstunden bis maximal vier Personen oder Einzelkonsultationen – zu Hause, im Büro, im Café, beim Spaziergang und Einkaufen oder Dinner. Im Angebot stehen Telefontraining oder Web-Teaching, also der Live-Chat mit der Lehrerin am Computer mittels Skype. So können auch Stubenhocker, auf Englisch couch potatos, zu Hause bequem im Schlafanzug auf dem Sofa lümmeln und lernen. Gymnasiasten und Studenten dürfen Nachhilfe und Hausaufgabenhilfe in Anspruch nehmen, Prüfungsvorbereitung, Ferien- und Intensivkurse. Für den Alltagsgebrauch sind Konversationstraining und Reisevorbereitungen, Übersetzungen und Korrekturen nutzen nicht nur Firmen. Niveau und Level sind variabel – vom IT-Spezialisten bis zum blutigen Anfänger, der schon mit das Dativ im Deutschen seine Probleme hat. So flexibel Doreen Büschel ihren Englischunterricht in Form, Inhalt, Zeit und Ort gestaltet, so beweglich sind auch ihre Stundenpreise, nämlich sozial abgestuft vom Gut- bis Ganz-wenig-Verdiener. Eine Vertrauenssache.
Der Erfolg gibt Ms. Teacher bislang recht. Sowohl die Stammschüler, die bei ihr nun schon länger als ein Jahr studieren, als auch die Neueinsteiger können ein Loblied singen. Und Clara, das zweijährige Töchterchen, ruft schon fröhlich »bye bye!«.
Manfred Rebner
www.friedrichshainer-chronik.de
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